Wohngebäude energieeffizient sanieren

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Vorwort Eine energieeffiziente Sanierung Ihres Wohngebäudes senkt den Energieverbrauch, ver bessert den Komfort und sichert den Wert Ihrer Liegenschaft langfristig. Damit sich die energetische Sanierung ihres Wohngebäudes auch finanziell lohnt, sollten einige Ab klärungen technischer und finanzieller Art getroffen sowie Schritt für Schritt vorgegangen werden. Dieser Ratgeber vermittelt Eigentümern von Wohngebäuden den Prozess einer energe tischen Gebäudeerneuerung aus einer ganzheitlichen Sicht und richtet sich primär an Eigentümer von selbstbewohnten Liegenschaften wie Einfamilien- oder kleinen Mehrfa milienhäusern. Inhaltlich richtet sich der Ratgeber nicht an Baufachpersonen, sondern erhebt den An spruch von jedermann verstanden zu werden. Zusammenhänge und Begrifflichkeiten werden soweit möglich und sinnvoll einfach dargestellt, was eine Eingrenzung betreffend Detailtiefe und Vollständigkeit der Informationen mit sich bringt. Ziel des Ratgebers ist die Schaffung und Erweiterung der Eigenkompetenz von Hausei gentümern in den verschiedenen Themenbereichen einer energetischen Sanierung von Wohnbauten. Hauseigentümer sollen ein umfassendes Bild des ganzen Sanierungspro zesses erhalten und wichtige Fragestellungen erkennen, um im unersetzlichen Gespräch mit Fachpersonen sowohl bei der Planung, der Realisierung und Inbetriebnahme sowie der Nutzungsphase die entscheidenden Fragen stellen – und die richtigen Entscheidungen treffen zu können. Jeder Themenkreis schliesst mit praxisbezogenen Experten-Tipps. Basierend auf jahr zehntelanger Praxiserfahrung zeigen die Ratschläge Stolperfallen, Wichtigkeiten und unter- schiedliche Sichtweisen auf. Ein Ratgeber kann aber, trotz fundiertem Fachwissen aus der Praxis, im konkreten Sanierungsprojekt keinesfalls den Beizug entsprechender Fachexper ten ersetzen. Bei sämtlichen Kostenangaben von Bauteilen oder Anlagen handelt es sich um durch schnittliche Unternehmerpreise Stand 2025, also Erfahrungswerte, die je nach Objekt, Ort und Topografie abweichen können. Sie stellen einen Richtwert im Rahmen einer Grob kostenschätzung (+/- 20 %) dar und sind situativ, entsprechend dem Projektverlauf, zu veri fizieren. Bei erwähnten Vorschriften ist zu bedenken, dass diese über den Lauf der Zeit ändern können. Informieren Sie sich deshalb frühzeitig über die am Standort Ihrer Liegen schaft geltenden gesetzlichen Bestimmungen zum Zeitpunkt Ihres Sanierungsvorhabens. Dieser Ratgeber kann je nach Vorwissen und Interesse wie ein Roman von vorne nach hinten durchgelesen werden. Die in sich geschlossenen Kapitel erlauben es aber auch be darfsgerecht einzelne Themen spezifisch anzugehen. Für das Verständnis des gesamten Sanierungsprozesses schafft Kapitel B «der Weg zur energetischen Sanierung» einen über blickenden Einstieg. Ich wünsche Ihnen maximalen Nutzen und eine spannende Lektüre.

Zürich, Januar 2026

Stefan Aeschi Dipl. Architekt ETH/SIA Experte Bau- und Energietechnik

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Inhalt A.

Auslöser für eine energetische Sanierung _______________________________ 8 A.1 Klimapolitik Schweiz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ............................ 8 A.2 Potenzial Gebäudepark .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .......................... 8 A.3 Auslöser .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .................................. 9 A.3.1 Energieverluste im typischen Einfamilienhaus . . . . . . . . . . . .......... 9 A.3.2 Lebenszyklus des Gebäudes . . . . . . . . . . . . . . . . . . ................... 10 A.3.3 Gesamtenergieverbrauch im typischen Einfamilienhaus . . . . . ...... 11 A.3.4 Eigene Bedürfnisse klären . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .................... 12 A.4 Vorteile und Nutzen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ........................... 13 A.4.1 Sparpotenzial und Schadstoffreduktion . . . . . . . . . . . . . .............. 13 A.4.2 Kosteneinsparungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ....................... 13 A.4.3 Erhalt Liegenschaftswert . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ..................... 14 A.4.4 Komfort und Behaglichkeit – Wohnklima . . . . . . . . . . . . . ............. 14 A.5 Energetisch sanieren – Rechnet sich die Investition? . . . . . . . . . .......... 15 A.5.1 Sanierungstiefe – Investitionsbedarf und Rentabilität . . . . . . . ....... 16 A.5.2 Alles oder nichts? – Effizient und kostengünstig sanieren . . . . . ..... 16 A.6 Experten-Tipp Auslöser . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ......................... 18 B. Der Weg zur energetischen Sanierung _ ________________________________ 19 B.1 Idee .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .................................. 19 B.2 Bedürfnisklärung .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ............................. 20 B.2.1 Gebäudeanalyse. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ........................ 20 Schwachstellen erkennen – Thermografie als Hilfsmittel. . . . . ...... 21 Bausubstanz beurteilen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ..................... 22 Marktpotenzial abschätzen (Standort / Marktsituation) . . . . . . ..... 23 Professionelle Gebäudeanalyse – GEAK und GEAK Plus. . . . . ...... 24 B.2.2 Klären der persönlichen Situation und Bedürfnisse . . . . . . . . ........ 26 Priorisierung persönlich relevanter Kriterien. . . . . . . . . . . ............ 26 B.3 Machbarkeit prüfen .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ........................... 27 B.3.1 Standortgebundene Rahmenbedingungen. . . . . . . . . . . . ............ 27 B.3.2 Grundbuch und Dienstbarkeiten . . . . . . . . . . . . . . . . . ................ 28 B.4 Sanierungsstrategie wählen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ....................... 28 B.4.1 Umfassende Sanierung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ..................... 28 B.4.2 Teilsanierung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .......................... 29 B.4.3 Ersatzneubau. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .......................... 29 B.4.4 Werterhaltung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ......................... 29 B.5 Sanierungsmassnahmen festlegen .. . . . . . . . . . . . . . . . . .................. 29 B.5.1 Zehn mögliche Sanierungsmassnahmen . . . . . . . . . . . . . ............ 29 B.5.2 Asbest in alten Gebäuden. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .................... 30 B.6 Baugesuch, Ausschreibung und Fördergesuch .. . . . . . . . . . . ............ 31 B.6.1 Baubewilligungspflicht. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ...................... 31 B.6.2 Energievorschriften und Energienachweis. . . . . . . . . . . . ............. 31 B.6.3 Ausschreibung und Angebotsvergleich. . . . . . . . . . . . . . ............. 32

Was Sie bei einem Angebot unbedingt prüfen und klären sollten. . 32 Verständnis der Positionen und Vollständigkeit . . . . . . . . . . ......... 33

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Plausibilitätsprüfung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ...................... 33 Bereinigung des Angebots . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 33 Von der Kostenschätzung zum Kostenvoranschlag . . . . . . . . . . . . . . . 34 Verbindlichkeiten, Termin- und Zahlungsplan. . . . . . . . . . . .......... 35 B.6.4 Fördergesuch und Förderbeiträge . . . . . . . . . . . . . . . . ............... 35 Übersicht Förderbeiträge . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .................... 36 B.7 Ausführung und Etappierung .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ..................... 36 B.7.1 Gesamtsanierung in einem Schritt – Vor- und Nachteile . . . . . ...... 37 B.7.2 Etappiertes Vorgehen – Vor- und Nachteile. . . . . . . . . . . . ............ 37 B.7.3 Planung und Ausführung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .................... 38 B.8 Bewirtschaftung und Nutzung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ..................... 39 B.9 Experten-Tipp Weg zur energetischen Sanierung . . . . . . . . . . ........... 39 C. Energieeffizient bauen und sanieren im Überblick _ _____________________ 42 C.1 Vielzahl an Möglichkeiten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ....................... 42 C.2 Standardlösungen nach MuKEn . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .................... 43 C.3 Experten-Tipp energieeffizient bauen und sanieren im Überblick . . ... 46 D. Konkrete Massnahmen einer energetischen Sanierung _________________ 47 D.1 Dach und Estrichboden – Gebäudehülle .. . . . . . . . . . . . . . ............... 48 D.1.1 Schrägdachdämmung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ..................... 48 D.1.2 Flachdachdämmung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ...................... 50 D.1.3 Estrichbodendämmung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ..................... 51 D.2 Boden und Kellerdecke dämmen – Gebäudehülle . . . . . . . . . . ........... 51 D.2.1 Kellerdecke dämmen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ....................... 51 D.2.2 Boden über Erdreich dämmen . . . . . . . . . . . . . . . . . . ................. 52 D.3 Fassadendämmung – Gebäudehülle .. . . . . . . . . . . . . . . . .................. 53 D.3.1 Innen- und Aussendämmung . . . . . . . . . . . . . . . . . . .................. 54 D.3.2 Kerndämmung in der Fassade . . . . . . . . . . . . . . . . . . ................. 54 D.3.3 Wärmedämmverbundsystem (WDVS) / Kompaktfassade . . . . . .... 55 D.3.4 Vorgehängte hinterlüftete Fassadenverkleidung. . . . . . . . . ......... 56 D.3.5 Wärmebrücken vermeiden . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ................... 57 D.3.6 Dämmputz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ........................... 58 D.3.7 Dämmstoffarten im Vergleich . . . . . . . . . . . . . . . . . . .................. 59 D.4 Fensterersatz und Haustüren .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ..................... 60 D.4.1 Vollständiger Fensterersatz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ................... 62 D.4.2 Renovationsfenster . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ....................... 62 D.4.3 Was es beim Fensterersatz zu beachten gilt. . . . . . . . . . . ........... 62 D.4.4 Ersatz von Haustüren und Türen zu unbeheizten Räumen . . . . .... 65 D.5 Heizungsersatz .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ............................ 66 D.5.1 Wärmeerzeugung nach Energieträger. . . . . . . . . . . . . . .............. 67 Bestehende Dämmung zwischen den Sparren . . . . . . . . . . ......... 48 Dämmung zwischen und unter den Sparren . . . . . . . . . . . .......... 49 Dämmung auf den Sparren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ................... 49

Fernwärme (thermische Netze) (SL5 nach MuKEn) . . . . . . . . ....... 67 Holzheizung (SL2 nach MuKEn). . . . . . . . . . . . . . . . . ................. 68 Wärmepumpen / WP-Warmwasserspeicher (SL3 nach MuKEn). . .. 71

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Solarwärme (Solarthermie) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ................... 84 Erdgas . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ............................. 89 Heizöl . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .............................. 89 Ersatz der Elektroheizung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .................... 90 D.5.2 Wärmeverteilung und Vorlauftemperaturen . . . . . . . . . . . ........... 93 Fussbodenheizung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ....................... 93 Radiatoren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ........................... 94 D.5.3 Vorgehen – Schritt für Schritt zur neuen Heizung. . . . . . . . . ......... 94 Planungsablauf Heizungsersatz . . . . . . . . . . . . . . . . . ................. 94 Experten-Tipp zur Umsetzung . . . . . . . . . . . . . . . . . . .................. 96 D.5.4 Energiebuchhaltung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ....................... 97 Experten-Tipps zur Optimierung der Energiebuchhaltung . . . . ..... 97 D.6 Kontrollierte Wohnungslüftung .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . ..................... 98 D.6.1 Komfortlüftung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ......................... 99 D.6.2 Einfache Abluftanlage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ...................... 100 D.6.3 Einzelraumlüftung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ........................ 100 D.6.4 Problematik des nachträglichen Einbaus . . . . . . . . . . . . ............. 101 D.7 Solarstrom .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ............................... 102 D.7.1 Planungshinweise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ........................ 103 Solardächer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ........................... 104 Solarfassaden . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .......................... 104 Wichtige Punkte zur Umsetzung von Solarprojekten . . . . . . . ....... 105 D.7.2 Funktionsweise von Solarmodulen und gängige Modultypen . . ... 106 D.7.3 Batteriespeicher. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ........................ 111 D.7.4 Eigenverbrauchsanteil . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ..................... 113 D.8 Betriebsoptimierung haustechnischer Anlagen .. . . . . . . . . . ............ 114 D.8.1 Manuelle Optimierungsmöglichkeiten. . . . . . . . . . . . . . .............. 114 D.8.2 Intelligente Gebäudesteuerung – Smart Home . . . . . . . . . . ......... 116 D.9 Experten-Tipp konkrete Massnahmen einer energetischen Gesamtsanierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ............................ 120 E. Klimaverträglich sanieren _ ___________________________________________ 122 E.1 Materialwahl – Gesundheit für Bewohner und Umwelt . . . . . . . ......... 122 E.1.1 Nachhaltiges Bauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ...................... 122 E.1.2 Graue Energie und Materialökologie . . . . . . . . . . . . . . ............... 123 E.2 Gerätewahl – energieeffiziente Haushaltgeräte, Beleuchtung und Armaturen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 124 E.2.1 energieeffiziente Haushaltgeräte. . . . . . . . . . . . . . . . ................ 124 E.2.2 Intelligente Lichtsteuerung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . ................... 124 E.2.3 Wassersparende Armaturen . . . . . . . . . . . . . . . . . . .................. 124 E.2.4 Energieetikette . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ......................... 125 E.3 Experten-Tipp klimaverträglich bauen .. . . . . . . . . . . . . . . ................. 126 F. Schweizer Gebäudelabel-Landschaft _ ________________________________ 127 F.1 Gebäudeenergieausweis der Kantone GEAK . . . . . . . . . . . . .............. 127 F.1.1 GEAK-Klassen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ......................... 127 F.1.2 GEAK Plus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ........................... 128

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F.2 Minergie .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ................................ 128 F.2.1 Systemlösungen für energetische Sanierungen . . . . . . . . . ......... 128 F.2.2 Minergie-Standards . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ....................... 129 Minergie-P . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ........................... 129 Minergie-A . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ........................... 129 Minergie-ECO . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .......................... 129 Minergie-Areal . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ......................... 129 F.3 SNBS-Hochbau (für grössere Bauten) .. . . . . . . . . . . . . . . ................. 130 F.4 SNBS-Areal . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ............................... 130 F.5 Experten-Tipp Schweizer Gebäudelabel-Landschaft . . . . . . . . .......... 131 G. Finanzielle und steuerliche Aspekte __________________________________ 132 G.1 Kosten-Nutzen-Analyse .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ........................ 132 G.2 Finanzierung des Sanierungsprojekts .. . . . . . . . . . . . . . . ................. 134 G.2.1 Tragbarkeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ........................... 134 G.2.2 Baukredit zur Finanzierung der Gebäudesanierung. . . . . . . ........ 135 G.2.3 Eigenkapital durch Bezug von Vorsorgegeldern . . . . . . . . . ......... 135 G.2.4 Spezialhypotheken für energetische Sanierungen . . . . . . . . ........ 135 G.3 Steuerliche Aspekte .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .......................... 136 G.3.1 Steuerabzüge . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .......................... 136 G.3.2 Steueroptimierung durch clevere Planung . . . . . . . . . . . ............ 137 G.4 Versicherung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .............................. 137 G.4.1 Bauzeitversicherung und Bauherrenhaftpflichtversicherung . . . ... 137 G.4.2 Bauwesenversicherung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ..................... 137 G.4.3 Gebäudeversicherung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ...................... 138 G.5 Experten-Tipp finanzielle und steuerliche Aspekte . . . . . . . . . ........... 139 H. Mehrfamilienhäuser energetisch sanieren _ ___________________________ 140 H.1 Grundsätze zum Erhalt des Liegenschaftenwerts .. . . . . . . . . ........... 141 H.2 Beurteilung der Liegenschaft . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ...................... 141 Bausubstanz von Mehrfamilienhäusern beurteilen. . . . . . . . . . . ............ 142 Marktpotenzial eines Mehrfamilienhauses abschätzen . . . . . . . . . ......... 143 H.3 Sanierungsstrategie definieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ..................... 144 Verkauf. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ............................. 144 H.3.1 Strategie umfassende Sanierung . . . . . . . . . . . . . . . . ................ 145 H.3.2 Strategie Teilsanierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ..................... 146 H.3.3 Strategie Ersatzneubau . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .................... 147 H.3.4 Strategie Werterhaltung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .................... 147 H.4 Wärmedämmung der Gebäudehülle .. . . . . . . . . . . . . . . . .................. 148 H.4.1 Balkone . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ............................. 148 H.5 Ausbau und Erweiterung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ........................ 151 H.5.1 Estrichbodendämmung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ..................... 151 H.5.2 Dachausbau . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .......................... 152 H.5.3 Aufstockung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .......................... 153 H.6 Heizung und Warmwasser .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ....................... 153 H.6.1 Umwälzpumpen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ......................... 154 H.6.2 Zirkulationssystem und Wärmedämmung Wasserleitungen. . . .... 154

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H.7 Solaranlage – Lösungen zur Energieoptimierung . . . . . . . . . . ............ 155 H.7.1 ZEV zur Optimierung des Eigenbedarfs . . . . . . . . . . . . . ............. 155 H.7.2 Virtueller ZEV und LEG . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ..................... 156 H.8 Ladeinfrastruktur für E-Mobilität . . . . . . . . . . . . . . . . . . .................... 158 H.9 Geräte und Beleuchtung .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ........................ 159 H.9.1 Dampfabzug . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .......................... 159 H.9.2 Liftanlage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ............................ 160 H.10 Mietzinsanpassung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ........................... 160 H.10.1 Vorgehen bei Mietzinsanpassungen . . . . . . . . . . . . . . ............... 161 H.10.2 Kostenüberwälzung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ....................... 161 H.10.3 Berechnungsbeispiel Heizungsersatz. . . . . . . . . . . . . . .............. 163 H.10.4 Zu beachtende Fristen und Formvorschriften . . . . . . . . . . .......... 166 H.11 Nebenkosten und Energie .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ....................... 167 H.11.1 Verbrauchsabhängige Energie- und Wasserkostenabrechnung (VEWA) . . . . . . . . . . . . . . . ................ 167 H.11.2 Energiemonitoring . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ....................... 168 H.12 Mieterinformation – Einbezug der Gebäudenutzer .. . . . . . . . . ........... 169 H.13 Stockwerkeigentum .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .......................... 172 H.14 Experten-Tipp Mehrfamilienhäuser energetisch sanieren . . . . . ....... 173 I. Checklisten Wohngebäude energieeffizient sanieren _ _________________ 174 I.1 Checklisten und Factsheets .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ...................... 174 I.1.1 Checkliste Beurteilung Bausubstanz und Marktpotenzial EFH . . .. 175 I.1.2 Checkliste Beurteilung Bausubstanz und Marktpotenzial MFH . . . 176 I.1.3 Checkliste Bauteilzustandsanalyse. . . . . . . . . . . . . . . ................ 177 I.1.4 Checkliste Schritte zur Vorbereitung einer Sanierung . . . . . . ....... 178 I.1.5 Checkliste Zehn Sanierungsmassnahmen . . . . . . . . . . . . ............ 179 I.1.6 Factsheet Behaglichkeit in Innenräumen . . . . . . . . . . . . ............. 180 I.1.7 Factsheet preisrelevante Einflussfaktoren auf PV-Anlagen. . . . .... 181 I.1.8 Vor- und Nachteile verschiedener Fassadendämmungen. . . . ..... 183 I.1.9 Dämmstoff-Arten im Vergleich . . . . . . . . . . . . . . . . . .................. 184 I.1.10 Wärmeerzeuger und ihre Vor- und Nachteile . . . . . . . . . . ........... 185 I.1.11 Heizungsersatz – Tipps zur Umsetzung . . . . . . . . . . . . . ............. 186 I.1.12 Checkliste mit FAQ für den Wechsel auf Wärmepumpen . . . . . ..... 188 I.1.13 Tipps zur Umsetzung von PV-Anlagen . . . . . . . . . . . . . .............. 191 I.1.14 Vergleich von PV-Modulen nach Zelltyp . . . . . . . . . . . . . ............. 193 I.1.15 Smart Home – Vorteile, Funktionsweise und Anwendungen . . . ... 194 I.1.16 Überblick konkrete Massnahmen einer energetischen Gesamtsanierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ........................ 195 I.1.17 Überblick GEAK-Klassen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .................... 196 I.1.18 Überblick der fünf Systemlösungen nach Minergie für die Sanierung von Bestandesbauten. . . . . . . . . . . . . ............. 197 I.1.19 Mietzinserhöhungen aufgrund wertvermehrender Investitionen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .......................... 198 I.1.20 Mietzinsreduktion aufgrund eines Mangels . . . . . . . . . . . ........... 206 I.2 Tabelle Energie- und Verbrauchsbuchhaltung .. . . . . . . . . . . ............. 207 I.3 Richtpreise auf Basis Kostenschätzung (+/- 20 %) .. . . . . . . . . ........... 208

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J.

Anhang

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J.1 Glossar – Abkürzungen und Begriffserklärungen . . . . . . . . . . ........... 209 J.2 Quellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ................................. 213 J.2.1 Merkblätter und Ratgeber. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .................... 213 J.2.2 Gesetze und Normen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ..................... 214 J.2.3 Ergänzende Produkte HEV Schweiz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 214 J.3 Nützliche Links und Adressen .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . ..................... 215 J.4 Stichwortverzeichnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .......................... 217

Der nächste Schritt liegt bei Ihnen – mit Herz und Verstand .. . . . . . . ......... 220

Kurzportrait des Autors .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ............................ 221

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Kurzportrait des Autors Durch die Vielzahl realisierter Neubauten und Sanierungen im In- und Ausland als Bau-, und Projektleiter sowie in der Projektentwicklung verfügt Stefan Aeschi, geb. 1972 in Zürich, über umfassende Kenntnisse und ausgewiesene praktische Erfahrungen in der Planung, Realisierung und Begleitung verschiedener Bauvorhaben. Die zunehmende Spezialisierung und Komplexität im Baugewerbe ist für alle Beteiligten je länger je mehr, eine grosse Herausforderung und vor allem für private, nicht professionelle Bauherr schaften oft eine Herkulesaufgabe. Sein Wirkungsfeld als Architekt hat Stefan Aeschi deshalb über die Jahre zunehmend auf die Beratung und Begleitung privater und insti tutioneller Bauherrschaften fokussiert. Sein umfassendes Wissen und seine fundierten Praxiserfahrungen in den Bereichen Bau- und Energietechnik kann er so weitergeben. «Mein Herz schlägt für Vorhaben, die messbare Nutzen und Mehrwerte für Interessierte, die Gesellschaft und unseren Lebensraum schaffen, Wandel erlauben und dabei unserer natürlichen Umwelt mit Respekt und Weitsicht begegnen.»

Stefan Aeschi dipl. Architekt ETH/SIA, NDS Wirtschaft FH Experte Bau und Energietechnik, HEV Schweiz

Mitglied eidg. Bauproduktekommission Jury Schweizer Solarpreis

650+ Beratungsgespräche 120+ Fach- und Sachartikel 100+ Referate und Projektpräsentationen 80+ Seminare, Workshops und Kursleitungen

Über 25 Jahre Erfahrung in der Bau- und Immobilienbranche: Planung, Bau- und Projektleitung von Wohn-, Geschäfts- und Gesundheitsbauten GL / VR Architekturbüros, Baugenossenschaft, kommunale Bauverwaltungen, Referent und Autor von Fachbeiträgen

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