OWI MM Studie gesamt, Dez 2025

unterhaltenen Gebäudebestand. Aus dem gut tönenden Schutz wird damit vielmehr ein Schaden.» Marcel Hug, CEO SVIT Schweiz, stimmt zu: «Der Markt reagiert: dort, wo mehr Wohnungen gebaut und aus geschrieben werden, finden Mieterinnen und Mieter ein ausreichendes Angebot zu vernünftigen Preisen. Dau erhafte Entspannung entsteht nicht durch neue Vor schriften, sondern durch Planungssicherheit, attraktives Investitionsklima und die Aussicht, eine angemessene Rendite erzielen zu können.» Abbildung 3 (oben): Nach dem Sprung im Vorjahr bleibt die Inser tionsdauer in der Stadt Zürich konstant. Dennoch rutscht Zürich hinter Baden. Sehr angespannt bleibt die Lage in Chur, Winterthur und Zug. In über der Hälfte aller untersuchten Städten hat sich die Insertionsdauer verkürzt.

Abbildung 4 (unten): In den meisten Städten erreicht das Angebot zu Jahresbeginn seinen Höhepunkt, gefolgt von einem leichten Angebotsrückgang im Sommer.

Mehrangebot und kürzere Insertionszeiten in vielen Kantonen Das wachsende Mietwohnungsangebot ist praktisch flächendeckend über die ganze Schweiz hinweg zu beobachten. In 19 von 26 Kantonen werden mehr Woh nungen ausgeschrieben, in 14 Kantonen verkürzen sich gleichzeitig die Insertionszeiten. Besonders markant ist die Zunahme des Angebots in Appenzell Ausserrhoden (+61%), im Wallis (+39%), in der Waadt (+29%) und in Graubünden (+29%). Trotzdem finden Vermieterinnen

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